Seit Anfang 2025 ist die E-Rechnung in Deutschland für B2B-Geschäfte verpflichtend (mit Übergangsfristen bis 2027/2028 für den Versand). Tarev unterstützt beide gängigen Formate:
XRechnung (CIUS)
Pflicht-Format für B2G (Behörden) seit 2020. Reine XML-Datei nach EU-Norm EN 16931. In Tarev: jede CustomerInvoice exportierbar als .xml-Datei via /api/customer-invoices/<id>/xrechnung.
ZUGFeRD 2.x (Hybrid PDF/A-3 + XML)
PDF-Datei mit eingebettetem XML. Mensch kann's lesen, Software auch. Wird in der B2B-Praxis bevorzugt. In Tarev als PDF/A-3-Anhang in jeder Invoice-PDF eingebettet — Empfänger braucht keinen zusätzlichen XML-Download.
Wann was
- Rechnung an deutsche Behörde → XRechnung (Pflicht)
- Rechnung an EU-Geschäftskunden → ZUGFeRD (kompatibel mit Peppol)
- Rechnung an Privatperson → klassische PDF reicht (B2C nicht E-Rechnungspflicht)
E-Rechnungs-Pflichtfelder die Tarev validiert
Bevor eine Rechnung versendet werden kann, prüft Tarev automatisch:
- Verkäufer-USt-ID + Adresse
- Käufer-Adresse
- Leistungsdatum / Leistungszeitraum
- Bei innergemeinschaftlicher Lieferung: USt-ID des Empfängers
- Bei §13b Bauleistung: Bescheinigung-Validität
Fehlt was, blockt der Versand mit klarer Fehlermeldung.
GoBD-Konformität
Alle Rechnungen werden im PdfArchive unveränderlich gespeichert. DATEV-Export + Journal-Buchung passieren automatisch beim Versand.