Wir kaufen so viel wie möglich aus regionalen Gärtnereien. Kurze Wege, frische Blumen, faire Preise. Aber was wann wächst, hängt von der Saison ab. Hier kommt die Übersicht, damit du selbst planen kannst, was sich gerade lohnt.

Frühjahr (Februar bis April): die Tulpenzeit. Daneben Narzissen, Hyazinthen, Anemonen, Ranunkeln. Das ist die magische Phase, in der nach dem grauen Winter alles auf einmal blüht. Wer im März Tulpen schenkt, schenkt eigentlich „endlich wieder Farbe".

Frühsommer (Mai bis Juni): Pfingstrosen sind die Königinnen. Saison ist kurz. Nur vier bis sechs Wochen. Und genau deshalb so kostbar. Außerdem: Flieder, frühe Rosen, Lupinen, Margeriten.

Hochsommer (Juli bis August): Sonnenblumen, Dahlien, Zinnien, Sommer-Rosen, Lavendel. Das ist die Phase mit der größten Vielfalt. Wir haben fast nie Notstand, was wir reinholen.

Frühherbst (September bis Oktober): Dahlien sind immer noch da, dazu kommen Chrysanthemen, Astern, Eustoma (Lisianthus), letzte Sonnenblumen. Erdige Töne wirken jetzt besonders.

Spätherbst und Winter (November bis Januar): Amaryllis, Christrosen, Zweige (Korkenzieherweide, Birke), Eukalyptus, alles trockene. Importe bleiben (Tulpen aus Holland gehen das ganze Jahr), aber regional wird es ruhiger. Und dafür wirken die Sträuße strukturierter und ruhiger. Auch das ist eine Schönheit.

Übrigens: wenn du fragst „bekommt ihr im Februar Pfingstrosen?", sagen wir es direkt „ja, aber als Import, und der Preis ist heftig". Wir versuchen nichts, was nicht zur Saison passt, schönzureden.