Was wann gebaut wurde. Und was als Nächstes kommt.
Tarev entsteht im Wochentakt, von einem kleinen Team, mit KI als Werkzeug. Jeder Eintrag ist datiert und live. Beta heißt hier: schnell, nah dran, nachvollziehbar. Termine für Geplantes nennen wir bewusst nicht, damit nichts versprochen wird, was sich verschiebt.
Woran wir gerade arbeiten.
Ein offener Ausblick. Reihenfolge kann sich nach Kundenwunsch ändern, denn genau das ist der Vorteil der schnellen Entwicklung.
- In Arbeit
Größere Schrift, ruhigeres Layout
Eine durchgängige Typo-Skala für bessere Lesbarkeit und klarere Hierarchie in der ganzen App.
- Als Nächstes
Auswertung in normaler Sprache fragen
Statt Diagramme zu lesen, einfach fragen: Welches Projekt war diesen Monat unrentabel? Tarev antwortet aus den eigenen Zahlen.
- Geplant
Noch schnellere Listen
Auch bei tausenden Kunden, Belegen oder Zeiteinträgen bleiben die Listen flüssig.
- Geplant
Mehr externe Anbindungen
Bankanbindung, ELSTER-Versand und elektronische Signatur sind technisch vorbereitet und werden freigeschaltet, sobald die Anbieter-Zugänge stehen.
Der Verlauf.
Pro Monat zusammengefasst. Filter nach App oder Art der Änderung, klapp einen Monat auf, um alle Details zu sehen.
294 Einträge insgesamt.
- FloraNeu
Flora rechnet die Wassermenge aus und kennt jetzt Räume
Zwei Dinge auf einmal in der Pflanzen-App. Erstens lassen sich die Maße eintragen: Topfdurchmesser, Topfhöhe, Höhe und Breite der Pflanze. Daraus rechnet die App, wie viel Wasser bei einem Gang hineingeht, und zeigt das als Spanne. Ein Topf von zwanzig auf zwanzig Zentimetern fasst rund vier Komma zwei Liter Erde, das sind etwa sechshundertdreißig bis tausendfünfzig Milliliter je Gang. Was dabei angenommen werden musste, steht darunter, und wenn der Durchmesser fehlt, erscheint gar nichts. Nichts zu sagen ist besser als eine Zahl zu erfinden, die aussieht, als sei sie gemessen. Ausdrücklich nicht gerechnet wird der Zeitpunkt. In den Bewertungen der bekannten Pflanzen-Apps beschreiben Nutzer immer wieder, wie ihnen ein berechneter Gießplan Pflanzen umgebracht hat, in beide Richtungen: einmal ertrunken, einmal vertrocknet. Wann gegossen wird, sagt der Finger im Topf besser als eine App, und genau das steht auch daneben. Zweitens gibt es Räume als eigene Sache. Bisher stand der Standort als freier Text an jeder einzelnen Pflanze, sodass Wohnzimmer und Wohnzimmer Fenster zwei verschiedene Orte waren und niemand die Bedingungen eines Zimmers festhalten konnte, ohne sie bei jeder Pflanze zu wiederholen. Jetzt legt man einen Raum einmal an und trägt Temperatur, Luftfeuchte und Lichtstufe ein. Die Lichtstufe hat dieselben vier Werte wie der Lichtbedarf der Pflanze, und das ist der ganze Zweck: dass der Raum schattig ist und die Pflanze Sonne möchte, fällt nur auf, wenn beides dieselbe Skala benutzt. An der Pflanze steht dann, was auffällt, in einem Satz und ohne Handlungsanweisung. Alle Angaben sind freiwillig, denn ein Raum ohne Eintrag ist kein dunkler Raum.
- PlattformVerbessert
Vier Reifegrade, und der Zugang läuft über eine Anfrage
Bisher gab es zwei Stufen, Alpha und Beta, und sie sagten nur etwas darüber aus, wie fertig eine App ist. Ab jetzt sagen sie zugleich, wer hinein darf. Konzept heißt: es gibt noch keine Zeile Code. Alpha heißt: ein kleiner Kreis, Zugang auf Anfrage. Closed Beta heißt: im Alltag nutzbar, aber der Zugang läuft ebenfalls über eine Anfrage. Erst Open Beta ist offen für alle. Takt steht ab heute auf Closed Beta. Der Grund für die Zusammenlegung ist unspektakulär und deshalb wichtig: zwei getrennte Angaben, eine für die Reife und eine für den Zugang, laufen auseinander, sobald jemand nur eine davon pflegt. Dann steht auf der Seite ein Wort und an der Tür gilt etwas anderes. Jetzt folgt das eine zwingend aus dem anderen, und es gibt genau eine Stelle im Programm, die darüber entscheidet. Was sich für Besucher ausdrücklich nicht ändert: die Seite jeder App bleibt frei zugänglich. Gesperrt ist nur der angemeldete Bereich. Wer noch keinen Zugang hat, soll trotzdem lesen können, worum es geht, und daneben steht, wie man einen bekommt. Eine Sperre ohne Weg daran vorbei wäre eine Sackgasse.
- TaktVerbessert
Die fehlende Hauptüberschrift setzt der Editor jetzt selbst
Im Website-Editor sitzt eine Prüfung der Barrierefreiheit, die eine Zahl von hundert Punkten abwärts vergibt. Sobald der erste Baustein auf einer neuen Seite liegt, fiel sie bisher von achtundneunzig auf neunundsiebzig und die Ampel sprang auf Rot. Nachgemessen mit drei verschiedenen Bausteinen: jedes Mal dieselben beiden Gründe, es lag also an keinem Baustein. Und beide Gründe stimmen auch — der Seite fehlt eine Hauptüberschrift, und eine Beschreibung für Suchmaschinen ist ebenfalls noch nicht hinterlegt. Die Prüfung irrt sich also nicht. Falsch war etwas anderes: für zu geringen Farbkontrast und für fehlende Bildbeschreibungen gibt es je einen Knopf, der die Sache erledigt. Ausgerechnet der häufigste Fehler hatte nur einen Ratschlag. Jetzt steht auch dort ein Knopf. Was er tut, richtet sich danach, was auf der Seite schon liegt: ist ein Kopfbereich ohne Überschrift da, bekommt der die Überschrift; gibt es einen Textbaustein, wird sie ihm vorangestellt; sonst entsteht oben ein neuer Kopfbereich. Einen zweiten Kopfbereich anzulegen, wo schon einer ohne Überschrift steht, wäre der schlechtere Zustand gewesen, weil die Seite danach zwei Hauptüberschriften hätte. Der Text kommt immer aus dem Titel der Seite und wird nie erfunden. Ohne Seitentitel bietet der Editor die Behebung deshalb gar nicht erst an: ein Platzhalter auf einer veröffentlichten Seite wäre schlimmer als eine offene Aufgabe im Bericht.
- TaktNeu
Neuer Baustein für Websites: der Klebe-Stapel
Der Website-Baukasten hat einen Baustein mehr, den einundneunzigsten. Karten, die beim Scrollen nicht nach oben aus dem Bild wandern, sondern übereinander liegen bleiben, sodass am Ende ein Stapel dasteht. Gedacht für Leistungen: drei bis fünf Sachen, die ein Betrieb macht, hintereinander gelesen statt nebeneinander überflogen. Zwei Dinge sind dabei bewusst anders gebaut, als es naheliegend wäre. Erstens läuft kein einziges Stück Programm mit: der Stapel entsteht allein aus einer Regel im Stilblatt. Die naheliegende Fassung hängt sich an das Scrollen und rechnet in jedem Einzelbild nach, was sechzig Mal pro Sekunde Arbeit bedeutet, die der Browser sonst selbst und nebenbei erledigt. Zweitens schaltet er sich zweimal von allein ab. Auf dem Telefon liegen die Karten einfach untereinander, weil der obere Abstand mit jeder Karte wächst und auf einem schmalen Gerät von der obersten sonst kaum mehr als der Rand übrig bliebe. Und wer im Betriebssystem eingestellt hat, dass Bewegung reduziert werden soll, bekommt ebenfalls eine gewöhnliche Liste: Kleben ist an das Scrollen gekoppelte Bewegung, auch wenn dabei nichts weichgezeichnet wird. Der Abstand zwischen den Karten ist einstellbar und wird in beide Richtungen begrenzt, und ab der siebten Karte wächst er nicht weiter, damit ein langer Stapel die unterste Karte nicht aus dem Bild schiebt.
- TaktNeu
Benachrichtigungen haben jetzt eine Dringlichkeit
Takt schickt Benachrichtigungen aus sechsundneunzig verschiedenen Stellen, vierundfünfzig davon aus einem Zeitplan heraus, der nachts von allein läuft. Bisher sahen alle gleich aus: der Hinweis, dass ein Kunde lange nichts bestellt hat, stand neben der Meldung, dass ein Stundensatz unter dem Mindestlohn liegt. In der Forschung zu Warnungen in Kliniken ist der Effekt gut belegt: jede zusätzliche Warnung senkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Warnung überhaupt beachtet wird, um dreißig Prozent. Wer alles gleich laut sagt, sagt nichts. Deshalb gibt es jetzt eine Stufe, und die Glocke setzt eine Marke nur bei der höchsten. Gesetzt ist sie an fünf Stellen, an denen dringend keine Geschmackssache ist, sondern im Gesetz steht: ein Stundensatz unter dem Mindestlohn, eine überfällige Sicherheitsunterweisung, ein fehlender Lohnlauf, ein Kassenbuch im Minus und eine Steuerfrist, die heute abläuft. Die übrigen einundneunzig Stellen tragen bewusst noch keine Stufe. Ein voreingestellter Wert hätte sie alle auf einmal eingeordnet, ohne dass jemand hingesehen hat, und dabei entweder Nebensachen zum Notfall erklärt oder eine echte Warnung heruntergestuft. Kein Wert heißt ehrlich noch nicht entschieden, und diese Zahl lässt sich zählen: eine Prüfung hält sie fest und schlägt an, sobald eine neue Benachrichtigung ohne Stufe dazukommt. Die Marke trägt ein Wort und nicht nur eine Farbe, damit sie auch sieht, wer Farben schlecht unterscheidet.
- FloraNeu
Flora gehört ab sofort zum Privat-Bündel
Flora ist die Pflanzen-App und sie kostet ab jetzt nichts extra. Wer den Plus-Tarif für neun Euro neunzig im Monat hat, hat Flora dabei, und jeder Mitarbeiter eines Team-Kunden bekommt sie wie die anderen sechs Privat-Apps gratis. Damit sind es sieben statt sechs: Halt für Vermögen, Falk für die Steuer, Remo für Vermietung, Vita für Gesundheit, Love für die Beziehung, Klub für Freunde und jetzt Flora für die Zimmerpflanzen. Was Flora kann: jede Pflanze bekommt eine eigene Akte mit Art, Standort, Lichtbedarf und den Abständen fürs Gießen und Düngen. Die Wochenansicht zeigt, was in den nächsten sieben Tagen ansteht, und man hakt es direkt dort ab. Der Düngeabstand richtet sich nach der Jahreszeit statt nach einem festen Takt, damit im Winter nicht weitergedüngt wird. Jede Pflanze führt ein Pflegetagebuch. Gelöschtes liegt im Papierkorb und lässt sich zurückholen. Und der ganze Bestand lässt sich als Datei mitnehmen und dieselbe Datei wieder einlesen — dieser Weg steht sichtbar in der Navigation und nicht versteckt in einem Einstellungs-Menü, weil eine Zusage, die man erst suchen muss, nicht geglaubt wird. Mit der Freigabe steht die Flora-Seite auch in der Sitemap und ist damit über Suchmaschinen auffindbar; bis dahin war sie zwar erreichbar, wurde aber bewusst nicht beworben. Die Angabe „sechs Privat-Apps" stand an rund dreihundert Stellen im Auftritt, verteilt über zwanzig Sprachen. Sie ist überall nachgezogen, und eine Prüfung schlägt künftig an, sobald irgendwo wieder von sechs Apps die Rede ist oder eine Aufzählung Flora auslässt.
- TaktVerbessert
Kopf- und Fußzeile sind auf dem Telefon bedienbar
Auf einem Telefon waren die Verweise in der Kopfzeile und in der Fußzeile nur sechzehn bis achtzehn Pixel hoch. Das ist genau so hoch wie die Buchstaben selbst: die Fläche zum Antippen kam allein aus der Zeilenhöhe der Schrift. Wer mit dem Daumen auf „Preise" oder „Takt · ERP" zielte, traf oft daneben. Die Richtlinie für Barrierefreiheit nennt vierundzwanzig mal vierundzwanzig Pixel als Untergrenze, und die wurde an achtundzwanzig Stellen unterschritten — auf jeder Seite gleich, weil beide Leisten überall dieselben sind. Gemessen bei dreihundertneunzig Pixeln Breite mit Berührung: vorher achtundzwanzig zu kleine Ziele auf der Startseite, der Preisseite und der Flora-Seite, jetzt null. Zwei Regeln reichten dafür, statt fünfzig einzelne Stellen anzufassen. Verweise mitten im Fließtext sind bewusst ausgenommen: die Richtlinie nimmt sie ausdrücklich aus, und eine Mindesthöhe hätte dort den Satz umbrechen lassen. Das ist im Bildvergleich geprüft worden, nicht angenommen. Dieselbe Änderung hat auch die Fotografen-Seite mojo.tarev.de bekommen, wo der Menü-Knopf mit achtzehn mal achtzehn Pixeln das kleinste Ziel der ganzen Seite war und zugleich der einzige Weg ins Menü.
- TaktVerbessert
mojo.tarev.de neu gebaut
Der Einstieg zeigt jetzt, was Johannes wirklich tut: einen Kontaktbogen, aus dem ein Bild ausgewählt wird und nach vorn bricht. Die Startseite führt zwölf bewusst ausgewählte Aufnahmen statt achtundzwanzig, jede mit einer echten Bildbeschreibung. Formensprache durchgehend kantig, ein Anfrageweg, und der Leuchtkasten zeigt kein Bild mehr größer, als es aufgelöst ist.
- TaktNeu
Neuer Baustein „Lesefortschritt" — und eine aufgeräumte Bausteinauswahl
Der Website-Editor hat einen neuen Baustein: einen dünnen Balken am oberen Rand, der beim Blättern mitwächst und zeigt, wie weit die Seite gelesen ist. Nützlich auf langen Leistungs- und Ratgeberseiten. Er nimmt die Akzentfarbe der Marke — eine eigene Farbe gibt es bewusst nicht, sonst hätte eine Kundenseite zwei Akzente. Die Höhe lässt sich zwischen einem und sechs Pixeln einstellen; darüber würde der Balken mit dem Inhalt um Aufmerksamkeit konkurrieren. Wer im Betriebssystem eingestellt hat, dass Bewegungen reduziert werden sollen, bekommt einen Balken, der springt statt weich nachzuziehen. Für Menschen, die sich die Seite vorlesen lassen, meldet er sich gar nicht erst an: sie blättern nicht, und ein Bauteil, das nichts über den Inhalt sagt, wäre dort nur Lärm. Damit ist der Bauplan aus der Bausteinrecherche vom August vollständig abgearbeitet — alle fünf Wellen. Nebenbei ist die Auswahl aufgeräumt worden: die Gruppe „Inhalt und Aufbau" war auf 37 Einträge angewachsen und damit keine Gruppe mehr, sondern eine Liste mit Überschrift. Sechs Bausteine, die nichts zeigen, sondern beim Zurechtfinden helfen — Sprungmarken, Inhaltsverzeichnis, Brotkrumen, Nach oben, Lesefortschritt und Teilen —, stehen jetzt unter der eigenen Überschrift „Orientierung auf der Seite".
- TaktVerbessert
Handwerks-Vorlagen haben jetzt einen Platz für Referenzbilder
Wer im Website-Editor mit einer Vorlage anfängt, bekommt Hero, Leistungen, Anfrage-Strecke und FAQ. Was fehlte, war ausgerechnet das, womit ein Handwerksbetrieb überzeugt: ein Ort, an dem er seine Arbeit zeigt. Nachgezählt hatten sechs Vorlagen aus diesem Bereich keinen einzigen Baustein, der ein Bild aufnehmen kann. Drei davon haben jetzt einen: „Dienstleister / Handwerk" und „Gebäudereinigung" bekommen einen Vorher-Nachher-Vergleich mit ziehbarer Kante, „Tischlerei / Holzwerkstatt" eine Galerie — ein neuer Schrank hat kein „vorher", dort zählt das fertige Stück. Bei Umzug, Sicherheitsdienst und Pflegedienst bleibt es bewusst wie bisher: ein Foto der Arbeit trägt das Argument dort nicht, und eine Vorlage aufzufüllen, damit sie voller aussieht, ist keine Verbesserung. Die Bausteine kommen ohne Bilder — es gibt keine, die dem Betrieb gehören, und fremde Fotos als seine auszugeben wäre schlechter als keine. Solange nichts hinterlegt ist, steht im Editor, was fehlt, und auf der veröffentlichten Website erscheint der Abschnitt gar nicht. Eine Seite, die vor dem Befüllen online geht, sieht deshalb nicht unfertig aus, sondern einfach ohne diesen Abschnitt.
- TaktVerbessert
Die Barrierefreiheits-Prüfung widerspricht sich nicht mehr selbst
Der Bereich „Barrierefreiheit prüfen" im Website-Editor arbeitet mit zwei Prüfern, und das aus gutem Grund: der eine rechnet aus den hinterlegten Daten der Bausteine und liefert die Note, der andere misst am fertig gezeichneten Bild — die Schriftgröße etwa steht in keinen Daten, sie entsteht erst beim Zeichnen. Nur wusste die Kopfzeile bisher nichts vom zweiten. Sie meldete „100 · Gut · Keine Probleme gefunden.", während direkt darunter ein gelber Kasten mit elf zu kleinen Textstellen stand. Wer das liest, glaubt entweder der Zahl nicht mehr oder dem Kasten nicht. Die Kopfzeile nennt jetzt beide Quellen: findet nur die Messung etwas, steht dort „Aus den Bausteindaten nichts — aber 3 Textstellen zu klein". Die Note selbst bleibt unverändert, denn sie gehört zu den Daten und ist ohne Browser nachrechenbar; sie von der Fensterbreite abhängig zu machen wäre der falsche Weg. Auch das grüne Häkchen „Alles in Ordnung" erscheint nur noch, wenn wirklich beide Prüfer schweigen.
- TaktVerbessert
Zwei der fertigen Farbkombinationen waren als Schriftfarbe zu hell
Im Website-Editor stehen sechs fertige Farbkombinationen zur Wahl. Wer eine davon anklickt, verlässt sich darauf, dass sie taugt — es ist unser Vorschlag und nicht seiner. Bei zweien stimmte das nicht ganz: „Frisch & Bunt" kam mit ihrer Akzentfarbe auf 3,0 zu 1 gegen den Seitenhintergrund, „Pastell" auf 4,1. Verlangt sind 4,5, sobald diese Farbe als Schrift erscheint — und das tut sie an sieben Stellen im Aufbau der Seiten, unter anderem beim Verweis auf die Datenschutzerklärung im Cookie-Hinweis. Beide Farben sind jetzt so weit abgedunkelt, wie es dafür nötig ist, und keinen Schritt weiter: der Charakter bleibt, aus dem Türkis wird ein etwas tieferes Türkis. Die automatische Prüfung, die das hätte finden sollen, stand bisher auf der Schwelle 3,0 — der Wert für Flächen, nicht für Schrift. Eine Schwelle knapp unter dem echten Bedarf ist schlimmer als keine, weil sie bescheinigt. Sie steht jetzt auf 4,5 und prüft zusätzlich gegen die Flächenfarbe der Karten; genau dort hat sie beim ersten Lauf einen weiteren Fall gefunden, der beinahe durchgerutscht wäre.
- TaktVerbessert
Der Fließtext auf Kundenseiten ist jetzt 14 statt 11 Pixel groß
Websites, die mit dem Editor gebaut werden, kamen bisher mit sehr kleiner Schrift heraus: der laufende Text bei 11 Pixeln, Zusatzangaben wie „ca. 45 Min · kostenlos" bei 10. Der Grund war eine geteilte Einstellung. Die Größenskala ist auf die Dichte einer Verwaltungsoberfläche abgestimmt, in der man acht Stunden am Tag Tabellen liest — und der Website-Teil benutzte dieselbe Skala mit. Für eine Firmenwebsite ist das deutlich zu klein. Ab sofort gilt innerhalb einer Kundenseite eine eigene Skala: laufender Text 14 Pixel, Zusatzangaben 12, Zwischengrößen entsprechend. Zwölf Pixel sind dabei die Untergrenze, unter der auch gute Augen bei normalem Abstand raten statt zu lesen. Die Verwaltungsoberfläche bleibt unverändert. Aufgefallen ist es durch die Barrierefreiheits-Prüfung, die im Editor selbst eingebaut ist: sie meldete den zu kleinen Text an jeder einzelnen Vorlage, zwischen 8 und 14 Stellen je Vorlage, insgesamt 57. Nachgemessen wurde anschließend an allen fünf Vorlagen, im Browser und an den tatsächlich gesetzten Werten: keine Textstelle mehr unter zwölf Pixeln, und bei Handybreite ragt weiterhin nichts über den Rand hinaus.
- TaktVerbessert
„Ganze Seite" zeigt jetzt auch Bildstil und Oberfläche
Die Ansicht „Ganze Seite" im Website-Editor soll zeigen, was ein Besucher sieht. Zwei Einstellungen aus dem Bereich „Marke" fehlten dort allerdings: der Bildstil (Duotone) und die Oberfläche (Korn). Beide waren beim Bearbeiten auf der Leinwand zu sehen und auf der veröffentlichten Seite auch — ausgerechnet in der Ansicht dazwischen nicht. Der Grund war eine dritte Stelle im Code, an der die Seite aufgebaut wird und die bei beiden Einstellungen übersehen worden war. Nachgemessen an echten Bildpunkten: vorher zeigte die Ansicht die Struktur mit einer Streuung von 0,00, jetzt mit 2,61 — demselben Wert wie auf der Leinwand. Außerdem sagt die Ansicht jetzt, wenn nichts zu sehen ist: eine Seite, die nur aus noch nicht ausgefüllten Bausteinen besteht, ist für Besucher völlig leer, und ein kurzer Satz über der Vorschau erklärt, warum. Dieser Satz gehört zum Editor und erscheint weder auf der veröffentlichten Website noch in einer mitgenommenen HTML-Datei.
- TaktVerbessert
Hinweise für den Betreiber stehen nicht mehr auf der Kundenseite
Ein Baustein, der noch nicht ausgefüllt ist, zeigte bisher auch auf der veröffentlichten Website einen Hinweis wie „Noch keine Bewertungen hinterlegt. Trage sie im Editor ein." oder „Bild noch nicht hinterlegt". Im Editor ist das genau richtig; auf der Seite, die Kundinnen und Kunden des Betriebs sehen, ist es zweierlei falsch: dort gibt es keinen Editor, und der Satz verrät, dass jemand etwas vergessen hat. Der Fall ist nicht selten, sondern der Normalfall bei einer Website, die über mehrere Sitzungen entsteht und zwischendurch schon online geht. Ab sofort gilt: ein Baustein ohne Inhalt zeichnet auf der veröffentlichten Seite gar nichts, und im Editor steht weiterhin, was fehlt. Betroffen waren vierzehn Bausteine, darunter Bild, Galerie, Bewertungen, Logos, Vorher-Nachher, Dokumente, Anfahrt und der Countdown. Beim Countdown fällt öffentlich der ganze Abschnitt weg statt nur des Hinweises: eine Überschrift „Noch bis zum Aktionsende" ohne Zähler darunter wäre schlechter als gar nichts. Die neue Prüfung geht jeden einzelnen Bausteintyp durch, statt eine gepflegte Liste abzuarbeiten, und sie prüft beide Richtungen — der Hinweis muss auf der Kundenseite verschwinden und im Editor erscheinen.
- TaktNeu
Die Seite kann jetzt eine feine Papierstruktur bekommen
Im Bereich „Marke" gibt es neben dem Bildstil eine zweite Auswahl: „Oberfläche". Auf „Korn" legt sich eine sehr feine Struktur über die ganze Seite. Reine, glatte Flächen wirken digital; eine leicht gekörnte wirkt gedruckt. Für einen Betrieb, der nicht wie ein Startup auftreten möchte, ist das der billigste Unterschied zwischen „Baukasten" und „gemacht". Die Struktur bleibt beim Blättern stehen, statt mitzuwandern — mitwandernd liest sie sich als Struktur des Inhalts, stehend als Papier, auf dem der Inhalt liegt. Gemessen wurde beides, was an so einer Einstellung schiefgehen kann: ob überhaupt etwas zu sehen ist, und was es den Text kostet. Auf hellem Grund steigt die Streuung der Bildpunkte von 0,00 auf 2,61, auf dunklem Grund auf 5,31 — die Einstellung tut also auch bei einer dunklen Marke etwas, statt still zu verpuffen. Der Kontrast der Überschrift bleibt dabei unverändert bei 17,9 zu 1 beziehungsweise 17,7, weit über den 4,5, die für lesbaren Text verlangt sind. Standardmässig steht die Auswahl auf „Glatt": eine bestehende Website soll nicht über Nacht anders aussehen, ohne dass jemand darum gebeten hat.
- TaktNeu
Fotos lassen sich auf zwei Markenfarben bringen
Im Bereich „Marke" gibt es eine neue Auswahl „Bildstil". Steht sie auf „duotone", werden alle Bilder der Website auf zwei Farben reduziert: die dunklen Stellen bekommen die Akzentfarbe, die hellen den Seitenhintergrund. Der Anlass ist ein Alltagsproblem: Fotos eines Betriebs kommen von verschiedenen Telefonen, aus verschiedenem Licht und aus verschiedenen Jahreszeiten. Nebeneinander sehen sie nach Sammelmappe aus, egal wie gut die einzelne Aufnahme ist. Nach der Umstellung tragen sie alle denselben Ton, und die Bildauswahl fällt nicht mehr auseinander. Die Einstellung sitzt bewusst an der Marke und nicht am einzelnen Baustein — Einheitlichkeit entsteht nur, wenn sie überall gilt. Standardmässig steht sie auf „original", damit keine bestehende Website über Nacht umgefärbt wird. Trägt eine Marke eine Farbe, aus der sich die Farbanteile nicht sicher lesen lassen, passiert gar nichts: lieber kein Bildstil als einer aus geratenen Zahlen, denn er läge über jedem Bild der Seite. Nachgemessen ist das an einzelnen Bildpunkten eines absichtlich bunten Prüfbildes: ohne die Einstellung liegen seine Farben im Mittel 78 Einheiten von einer Zweifarben-Geraden entfernt, mit ihr 0,5.
- TaktNeu
Der Hero kann jetzt eine Stimmung nach der Tageszeit zeigen
Im Hero-Baustein lässt sich ein sehr schwacher Schleier einschalten, dessen Stärke sich nach der Uhrzeit des Besuchers richtet: morgens deutlicher und von oben einfallend, mittags fast nichts, abends kräftiger und flacher. Gemischt wird er aus der Akzentfarbe der jeweiligen Website, nicht aus einer fremden Farbe — ein Betrieb mit grüner oder oranger Marke bekommt seine eigene Stimmung und keinen blauen Schleier. Die Tageszeit ändert deshalb nur Stärke und Richtung, nie den Farbton. Standardmässig ist die Einstellung aus: eine bestehende Website soll nicht über Nacht anders aussehen, ohne dass jemand darum gebeten hat. Wie stark das wirkt, ist an echten Bildpunkten nachgemessen worden, für alle drei Tageszeiten: der Hintergrund neben der Überschrift verschiebt sich abends von reinem Weiß auf einen leicht getönten Wert, und der Kontrast der Überschrift bleibt dabei bei mindestens 15,8 zu 1 — weit über den 4,5, die für lesbaren Text verlangt sind. Wer im Betriebssystem eingestellt hat, dass Bewegungen reduziert werden sollen, bekommt den Schleier sofort statt eingeblendet; er verschwindet nicht.
- TaktVerbessert
Verschieben und Löschen passierten lautlos, wenn man mit einer Vorlesehilfe arbeitet
Wer Bausteine mit der Tastatur auswählt, hört seit kurzem, welcher gerade dran ist — der Fokus wandert mit. Bei zwei Handlungen half das nichts. Beim Verschieben bleibt der Fokus absichtlich am selben Baustein, denn sonst würde der zweite Tastendruck den falschen verschieben; für eine Vorlesehilfe ändert sich damit aber nichts, und sie schweigt, obwohl gerade etwas passiert ist. Beim Löschen wird der nachrückende Nachbar angesagt, nicht aber, dass überhaupt etwas verschwunden ist — und genau das ist die Auskunft, die man danach braucht. Beides wird jetzt angesagt, über einen unsichtbaren Meldebereich. Sichtbar wäre es falsch: das vorhandene Rückmeldungs-Band gehört zum Speichern und Veröffentlichen, und bei jedem einzelnen Verschiebeschritt aufzublinken wäre für alle anderen nur Unruhe. Die Ansage nennt dabei die Stelle und nicht die Richtung — „verschoben auf Stelle 3 von 6" —, denn nach drei Schritten weiß man sonst nicht mehr, wo man gelandet ist. Und am oberen oder unteren Ende, wo sich nichts mehr bewegen lässt, sagt sie genau das: dass der Baustein bleibt, wo er ist. Eine Ansage, die dort „verschoben" behauptet, würde man beim dritten vergeblichen Versuch durchschauen und danach keiner mehr glauben.
- TaktBehoben
Beim Durchtabben durch den Editor waren fünf Stationen unsichtbar
Wer sich mit der Tabulatortaste durch den Website-Editor bewegt, muss sehen, wo er gerade ist. Nachgemessen an vierzig Halten: fünf zeigten überhaupt nichts an, und zwar ausgerechnet die Rahmen der Bausteine auf der Leinwand. Zwei Fehler steckten ineinander. Zum einen waren diese Rahmen überhaupt eigene Stationen im Tabulator-Weg — obwohl im Quelltext seit dem Vortag ausdrücklich festgehalten ist, dass sie das nicht sein sollen: ein Baustein enthält echte Knöpfe und Verweise der späteren Kundenseite, und ein Knopf um Knöpfe herum ist technisch ungültig und beim Durchtabben eine Falle. Zum anderen war ihre Umrandung im unausgewählten Zustand durchsichtig gesetzt, und zwar direkt am Element, wodurch die allgemeine Regel für sichtbare Fokus-Ringe nicht dagegen ankam. Beides ist behoben: die Rahmen sind keine eigenen Stationen mehr, dafür setzt Alt zusammen mit den Pfeiltasten den Fokus jetzt wirklich auf den Baustein statt nur dorthin zu scrollen. Vorlesehilfen sagen damit an, welcher Baustein gewählt ist, und die Umrandung zeigt es, weil Fokus dort jetzt genauso zählt wie Auswahl.
- TaktBehoben
Wer ein Fenster im Editor mit der Tastatur öffnete, blieb mit dem Fokus draussen stehen
Die Fenster des Editors — Barrierefreiheit, Medien, Einstellungen, Sprachen, Seiten und die neue Kürzel-Übersicht — melden sich als eigenständiges Fenster an, das den Rest der Seite verdeckt. Vorlesehilfen blenden den Hintergrund daraufhin aus. Nur wanderte der Fokus beim Öffnen nicht mit hinein: er blieb dort stehen, wo er war, und jeder Druck auf die Tabulatortaste lief anschließend durch Verweise, Knöpfe und Auswahlfelder hinter dem Fenster, die in dem Moment niemand sehen konnte. Für Vorlesehilfen war der Fokus damit im Nichts. Nachgemessen wurde das an drei Fenstern: der Bausteinwähler und die Befehlssuche machen es richtig — dort springt der Fokus in das Suchfeld und bleibt über acht Tabulatorsprünge im Fenster —, das dritte machte es bei null von acht. Jetzt holen alle Fenster den Fokus herein, halten ihn drin und geben ihn beim Schließen genau dorthin zurück, wo er vorher war. Der Fokus landet dabei bewusst auf dem Fenster selbst und nicht auf dem Schließen-Knopf: darauf zu landen liest sich wie die Aufforderung, gleich wieder zu gehen.
- TaktVerbessert
Der Website-Editor lässt sich ohne Maus bedienen — nur stand das nirgends
Bausteine auswählen, verschieben, löschen, einfügen und Schritte zurücknehmen geht im Editor vollständig über die Tastatur. Das ist erstmals im Browser durchgespielt worden: zehn Schritte hintereinander, ohne die Maus nach dem Laden der Vorlage auch nur einmal anzufassen, alle bestanden. Geprüft war davon bisher nur die Rechnerei dahinter — welcher Baustein nach dem Löschen an die Reihe kommt und so fort. Ob die Tasten im Browser überhaupt ankommen, hatte niemand nachgesehen. In der Oberfläche stand von den Kürzeln fast nichts: von fünfzehn Einträgen in der Befehlssuche nannten zwei eine Taste, der ganze Kern nicht. Alt zusammen mit Umschalt und Pfeiltaste errät niemand von selbst. Es gibt jetzt eine Übersicht aller Kürzel, geordnet nach Bausteinen und Allgemeinem. Sie öffnet sich mit dem Fragezeichen und steht auch in der Befehlssuche. Ein Hinweis am Knopf allein hätte nicht gereicht: der erscheint, wenn man mit der Maus darüberfährt, und gemeint sind gerade die, die keine benutzen. Die drei Knöpfe am Baustein — nach oben, nach unten, löschen — nennen ihr Kürzel zusätzlich, für alle, die vom Klicken aufs Tippen umsteigen wollen.
- TaktBehoben
Das Laufband verschluckte drei Viertel seines Inhalts, wenn jemand Bewegung abbestellt hat
Ein Laufband löst sein Platzproblem durch Bewegung: es ist breiter als das Fenster, aber alles kommt einmal vorbei. Wer im Betriebssystem eingestellt hat, dass Bewegungen reduziert werden sollen, bekommt es zu Recht stehend gezeigt — und dann hängt der Überhang dauerhaft ausserhalb. Nachgemessen bei einer Seitenbreite von dreihundertdreissig Pixeln: das Band ist zwölfhundertdreissig Pixel breit, neunhundert davon waren nie zu sehen. Vorlesehilfen bekamen den vollständigen Text schon immer über einen unsichtbaren Textblock daneben; die Lücke traf sehende Leute, und genau deshalb ist sie nie aufgefallen. Ohne Bewegung bricht das Band jetzt um und zeigt alle Wörter untereinander. Die zweite Kopie der Wortreihe entfällt dabei — es gibt sie nur, damit die Schleife nahtlos wirkt, und umgebrochen stünde sonst jedes Wort zweimal da. Der Pausenknopf verschwindet ebenfalls, denn ohne Bewegung hält er nichts mehr an. Gefunden hat das eine neue Messung, die jeden Baustein mit abbestellter Bewegung im Browser ansieht: dann ist nichts animiert, und die Frage wird eindeutig — was über seinen Rahmen hinausragt, kann nicht mehr gleich vorbeikommen.
- TaktVerbessert
Drei Bausteine zeigten nach dem Einsetzen nichts und sagten nicht, warum
Bei derselben Messung über alle neunundachtzig Bausteine ist aufgefallen: drei zeichnen auf einer frischen Seite überhaupt nichts. Der Knopf „Nach oben" und die klebende Kontaktleiste erscheinen erst, wenn die Seite ein Stück weit gescrollt ist; das Inhaltsverzeichnis listet die Überschriften der Seite, und auf einer leeren Seite gibt es keine. Alle drei verhalten sich also genau richtig. Nur merkt man das nicht: man klickt, und es passiert scheinbar nichts, was sich wie ein kaputter Baustein anfühlt. Im Editor steht jetzt bei jedem der drei, woran es liegt, mitsamt der Bedingung — ab wie vielen Pixeln die Leiste erscheint, dass noch keine Überschrift da ist, dass noch keine Telefonnummer hinterlegt ist. Auf der fertigen Website erscheint dieser Hinweis nicht, und beim Mitnehmen der Seite als Datei wird er ebenfalls entfernt: er ist Anleitung für den, der baut, nicht Inhalt für den, der besucht.
- TaktBehoben
Drei Bausteine warfen dich aus dem Website-Editor, wenn du kein Konto hast
Wer den Editor ohne Anmeldung öffnet, arbeitet an einem Entwurf, der nur im eigenen Browser liegt. Bei drei Bausteinen — der Sammlung als Liste oder Tabelle, dem Formular zu einer Sammlung und dem Produkt-Konfigurator — luden die Einstellungen trotzdem Daten vom Server, und dafür braucht es eine Anmeldung. Der Server lehnte ab, der Versuch, die Anmeldung zu erneuern, scheiterte mangels Konto, und daraufhin schickte die App den Browser auf die Anmeldeseite. Zwei Sekunden nach dem Klick war der Editor also weg, ohne jede Meldung, und der Entwurf aus dem Blick. Gefunden wurde das mit einer neuen Messung, die jeden der neunundachtzig Bausteine einmal wirklich einsetzt und im Browser nachsieht: die Seite antwortete nicht mehr, weil sie schon dabei war, wegzunavigieren. Zweimal über alle Bausteine reproduziert, danach einzeln bestätigt. Die drei fragen jetzt gar nicht erst und sagen stattdessen, woran es liegt: Sammlungen und Produkte brauchen ein Konto, und der Entwurf wird beim Anlegen übernommen. Eine dieser drei Sperren gab es an anderer Stelle im Editor übrigens längst — sie stand nur nicht überall, wo sie hingehört.
- TaktBehoben
Jedes Öffnen des Website-Editors ohne Konto erzeugte still einen Serverfehler
Wer den Editor ohne Anmeldung öffnet, bekommt einen Entwurf, der ausschließlich im eigenen Browser liegt. Seine Kennung trägt dafür eine besondere Vorsilbe. Beim Aufbau der Seite fragte der Editor trotzdem beim Server nach den Sammlungen dieser Website — und weil es die Website dort gar nicht gibt, konnte die Datenbank mit der Kennung nichts anfangen und der Aufruf endete mit einem Serverfehler. Zu sehen war davon nichts: die Stelle, die fragt, kommt mit einer leeren Antwort zurecht und zeigte einfach keine Sammlung an, was in diesem Fall auch richtig ist. Der Fehler stand nur im Protokoll, dafür bei jedem einzelnen Aufruf. Gerichtet ist es an zwei Stellen, weil eine davon nicht genügt: der Editor fragt für einen Entwurf, der nur im Browser liegt, gar nicht erst nach, und der Server weist eine Kennung, die keine sein kann, sauber als „nicht gefunden" ab statt daran zu scheitern. Das Formular, mit dem Besucher Einträge einsenden können, antwortet dabei unverändert immer freundlich — dort wäre ein anderer Statuscode ein Wegweiser für jemanden, der Kennungen durchprobiert.
- TaktBehoben
Der Einfüge-Streifen war im Stil gross genug und auf dem Schirm trotzdem zu klein
Gestern ist der schmale Streifen zwischen zwei Bausteinen auf Telefonen von elf auf achtundzwanzig Pixel gewachsen. Nachgemessen kamen davon zweiundzwanzig an. Die Ursache liegt in der Leinwand selbst: sie zeigt die Seite in der eingestellten Gerätebreite, und wenn die nicht in den vorhandenen Platz passt, wird sie verkleinert. Auf einem Telefon, das eine Telefonbreite anzeigt, sind das rund achtzig Prozent — alles darin wird also kleiner gezeichnet, als es im Stil steht. Diese Verkleinerung gilt der Vorschau, denn sie soll zeigen, wie die fertige Seite aussieht. Für das Werkzeug, mit dem man sie baut, gilt sie nicht: der Finger trifft, was gezeichnet ist. Der Streifen rechnet die Verkleinerung deshalb jetzt wieder heraus und ist auf dem Schirm so gross, wie er sein soll — unabhängig davon, wie weit die Leinwand gerade verkleinert ist, und der Regler reicht bis auf ein Achtel hinunter. Gemessen wurde derselbe Vorgang auf beiden Ständen mit demselben Skript: zweiundzwanzig Pixel vorher, achtundzwanzig nachher. Bei der Gelegenheit hat sich herausgestellt, dass die Messung selbst zwei Verweise in der Fusszeile falsch gemeldet hatte: sie sind vierundzwanzig Pixel hoch und wurden nur verkleinert dargestellt. Sie unterscheidet jetzt zwischen dem, was der Besucher der fertigen Seite sieht, und dem, was der Bearbeiter in der Vorschau antippt.
- TaktBehoben
Auf dem Handy war der Einfüge-Streifen im Website-Editor elf Pixel hoch
Zwischen zwei Bausteinen liegt ein schmaler Streifen, über den sich an genau dieser Stelle ein neuer Baustein einsetzen lässt. Er wächst von vierzehn auf dreissig Pixel, sobald der Mauszeiger darüberfährt. Ein Telefon hat keinen Mauszeiger. Auf einem Bildschirm von 390 Pixeln Breite gemessen: sechs solche Streifen mit je 255 mal 11 Pixeln. Die Barrierefreiheits-Richtlinie nennt 24 mal 24 als Untergrenze für etwas, das man antippen soll, und mit dem Finger trifft man elf Pixel schlicht nicht. Auf Geräten ohne Mauszeiger ist der Streifen jetzt 28 Pixel hoch; am Rechner bleibt alles, wie es war, denn dort kündigt der Zeiger ihn an. Bei derselben Messung sind auch die beiden Pflichtverweise in der Fusszeile aufgefallen, Impressum und Datenschutz: 43 mal 12 und 48 mal 12 Pixel, die flachsten Ziele der ganzen Seite und ausgerechnet die einzigen, die das Gesetz verlangt. Sie sehen unverändert aus, sind aber jetzt mindestens 24 Pixel hoch. Beides hat die bestehende Prüfung nicht gefunden, weil sie die Klassen im Quelltext liest: eine Höhe, die erst im Browser aus einem Medienmerkmal entsteht, steht dort nicht. Dafür gibt es jetzt eine eigene Messung, die den Editor bei Telefonbreite wirklich öffnet, eine Vorlage lädt und nachmisst, was der Finger treffen kann.
- TaktVerbessert
Stempeln geht jetzt durch Halten, und es gibt nur noch einen Schalter dafür
Wer sich versehentlich ausstempelt, merkt es oft erst am Feierabend, und dann muss jemand die Zeit von Hand berichtigen. Ein Bestätigungsdialog hilft dagegen nicht lange, weil er nach der dritten Wiederholung blind weggeklickt wird. Ab jetzt wird der Stempel-Knopf zwei Sekunden gedrückt gehalten. Ein Balken zeigt, wie weit es ist, darunter zählt der Text herunter, und Loslassen bricht ab. Mit der Tastatur geht es genauso, indem man die Leertaste hält. Beim Aufräumen kam heraus, dass es Ein- und Ausstempeln an acht Stellen der Oberfläche gab, davon vier vollständige Nachbauten mit eigenem Zustand und eine Karte, die niemand mehr aufrief. Alle laufen jetzt über denselben Schalter mit derselben Quelle für den Status, was zwei Dinge nebenbei repariert: die Offline-Pufferung, die vorher nur an einer der Stellen griff, und die Klickfläche, die von 36 bis 72 Pixel reichte. Jetzt sind es mindestens 44, so wie es die Barrierefreiheits-Richtlinie als Untergrenze nennt. Auf der Handy-Seite sind es 56. Beim Aufräumen im Personalbereich sind außerdem zwei ältere Sachen aufgefallen. Die Mindestzahl von Antworten, ab der eine Befinden-Auswertung überhaupt etwas herausgibt, stand doppelt im Code: wer sie an einer Stelle angehoben hätte, um die Anonymität zu stärken, hätte die andere übersehen, und für die Beschäftigten hätte immer die schwächere gezählt. Sie steht jetzt an einer Stelle, und eine Prüfung schlägt an, sobald jemand eine zweite anlegt. Und der tägliche Befinden-Check bringt jetzt eine kleine Anerkennung im Punktesystem ein. Bewusst klein, und bewusst unabhängig davon, was jemand angibt: eine Belohnung, die von der Antwort abhängt, wäre eine Aufforderung, nicht ehrlich zu antworten.
- TaktBehoben
Im Postfach gingen „gelesen" und „verschoben" wieder verloren
Wer eine Mail öffnete und danach in den Spam verschob, fand sie am nächsten Tag wieder im Posteingang, ungelesen. Beide Handgriffe waren weg. Die Ursache lag tiefer, als es aussah: Der Ordner war Teil der Kennung einer Nachricht, und der Abgleich mit dem Mailserver merkte sich als Startpunkt „die höchste Nummer in diesem Ordner". Verschiebt man die neueste Mail heraus, sinkt dieser Startpunkt, der Server liefert dieselbe Mail noch einmal, und weil sie unter ihrer alten Kennung nicht mehr zu finden ist, wird sie als neue Nachricht angelegt. Dieselbe Falle greift beim Löschen. Ab jetzt sind zwei Dinge getrennt, die vorher in einer Spalte steckten: wo eine Mail beim Mailserver liegt, und wo sie bei dir liegt. Der Startpunkt hängt jetzt am Konto und kann nur noch steigen. Bei der Gelegenheit ist auch das Lesen selbst dran gewesen. Die Lesemarke hing am Mauszeiger, eine Mail galt als gelesen, sobald man mit der Maus darüberfuhr, auch auf dem Weg zu einem Knopf. Jetzt zählt, dass die Mail offen ist und eine Sekunde stehen bleibt. Und die Lesespalte war schlicht zu eng: gemessen blieben bei einem 1280 Pixel breiten Fenster zwölf Pixel für den Brieftext übrig, rund zwei Zeichen je Zeile, während auf einem großen Bildschirm 99 Zeichen in einer Zeile standen. Beides ist außerhalb dessen, was sich angenehm liest. Jetzt sind es bei jeder gemessenen Fensterbreite 71 bis 72 Zeichen, die Schrift ist von 13 auf 15 Pixel gewachsen, und der Kontext-Bereich weicht nach unten aus, statt den Text zusammenzuquetschen. Eine Messung im Browser hält das fest und bricht ab, sobald jemand die Aufteilung umbaut.
- TaktBehoben
Die neue Impressum-Seite hatte selbst einen Barrierefreiheits-Fehler
Seit heute legt jede Vorlage eine Impressum- und eine Datenschutz-Seite an. Direkt danach haben wir nachgesehen, was der eingebaute Barrierefreiheits-Bericht auf genau diesen Seiten sagt — und er meldete 85 von 100 mit einem Fehler. Zwei Dinge steckten in unserem eigenen Standard. Der vorbereitete Text begann mit einer Zwischenüberschrift statt mit einer Hauptüberschrift, und der Hinweis „automatisch erzeugt, keine Rechtsberatung" stand bei zehn Pixeln. Ausgerechnet der Satz, der die rechtliche Einordnung trägt, war damit der kleinste auf der Seite, und die Grenze für lesbaren Text liegt bei zwölf. Beides ist behoben, die Seite kommt jetzt auf hundert. Zwei Prüfungen halten es fest, damit es nicht zurückkommt: beide Rechtsseiten beginnen mit einer Hauptüberschrift, und beide fordern zum Ausfüllen auf — ein leeres Impressum wäre schlimmer als gar keins, weil es aussieht wie eines.
- TaktBehoben
Jede neue Seite verwies auf ein Impressum, das es nicht gab
Die Fußzeile jeder der zwanzig Vorlagen verweist auf ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Angelegt wurde beim Start einer neuen Seite aber nur die Startseite selbst — beide Verweise führten also ins Leere. Für eine Betriebsseite in Deutschland ist das keine Kleinigkeit: das Impressum ist nach § 5 DDG Pflicht, und ein fehlendes kann abgemahnt werden. Die passenden Bausteine gab es längst, samt Platzhaltertext, der zum Ausfüllen auffordert; sie wurden nur nie angelegt. Wer jetzt eine Vorlage wählt, bekommt drei Seiten: Start, Impressum und Datenschutz. Wer leer beginnt, bekommt weiterhin nur eine — dort gibt es auch keine Fußzeile, die etwas verspricht. Zweitens gibt es in den Einstellungen jedes Bausteins jetzt eine Sprungmarke. Wer dort „preise" einträgt, kann von jeder Schaltfläche mit dem Ziel „#preise" dorthin springen. Die Eingabe wird auf das eingeengt, was in einer Adresse funktioniert, weil ein Leerzeichen oder ein Umlaut den Verweis stillschweigend bricht. Beides zusammen schließt eine Lücke, die uns heute mehrfach begegnet ist: Schaltflächen, die aussehen wie immer und beim Klick nichts tun.
- TaktVerbessert
Vorlagen kommen jetzt fertig aussehend, nicht nur fertig bestückt
Wer im Website-Baukasten eine Vorlage gewählt hat, bekam die passenden Bausteine, aber kein Aussehen: Farben, Schriften und Abstände standen auf den Grundwerten, und Überschriften unterschieden sich vom Fließtext nur durch die Größe. Aufgefallen ist das dem neuen Prüfer, der bei jeder einzelnen der zwanzig Vorlagen dieselbe offene Frage anzeigte. Jede Vorlage bringt jetzt eine der fünf fertigen Kombinationen mit, passend zur Branche: Handfest für Handwerk, Bau, Reinigung und Umzug, Redaktionell für Beratung, Pflege und Vereine, Warm für Gastronomie, Edel für Fotografie und Agentur, Frisch für Salon, Handel und Veranstaltungen. Dieselben Bausteine sehen damit je nach Branche anders aus: die Beratungs-Vorlage trägt eine Antiqua mit scharfen Ecken, die Handwerks-Vorlage eine ruhige Grotesk mit weichen. Alles davon lässt sich danach weiter ändern, einzeln oder mit einem anderen Rezept. Nachgeprüft wurde im Browser und nicht nur in den Testläufen — die waren beim ersten Anlauf grün, obwohl im Editor noch alles beim Alten war.
- TaktVerbessert
Der Prüfer sagt jetzt auch, wenn eine Schaltfläche nirgendwohin führt
Heute kam heraus, dass in zwölf unserer zwanzig Vorlagen Schaltflächen auf Abschnitte zeigten, die es auf der Seite gar nicht gab. Das ist repariert. Derselbe Fehler lässt sich aber genauso in einer eigenen Seite machen: wer bei einer Schaltfläche ein Sprungziel einträgt und den passenden Abschnitt später löscht oder nie einfügt, merkt es nicht. Beim Klick passiert einfach nichts. Der Prüfer im Baukasten stellt deshalb jetzt eine fünfte Frage und vergleicht alle Sprungziele der Seite mit den Abschnitten, die es wirklich gibt. Er nennt das Ziel beim Namen und springt auf Klick zu dem Baustein, in dem der Verweis steht — auf einer Seite mit fünfzehn Bausteinen wäre das Suchen sonst die eigentliche Arbeit. Bei den Befunden, die die ganze Seite betreffen, gibt es bewusst kein Sprungziel: dass Überschriften und Fließtext dieselbe Schrift nutzen, gehört zur Marke und zu keinem einzelnen Baustein.
- TaktBehoben
Vierzehn Schaltflächen in unseren Vorlagen taten nichts
Der neue Prüfer im Website-Baukasten hat eine Frage aufgeworfen, der wir nachgehen mussten: bestehen unsere eigenen Vorlagen ihn eigentlich? Jeder Kunde startet mit einer der zwanzig. Nachgesehen wurde im Browser, nicht im Quelltext: auf der Vorlage für Software gab es die Sprungziele „Preise" und „Kontakt" schlicht nicht, obwohl zwei Schaltflächen dorthin zeigten. Über alle Vorlagen gerechnet waren es vierzehn solcher Verweise in zwölf von zwanzig Vorlagen. Wer eine davon genommen hat, hat eine Seite veröffentlicht, auf der eine Schaltfläche beim Klicken nichts tut. Behoben, und zwar an der Wurzel: sechs Baustein-Arten tragen jetzt eine feste Sprungmarke, und wo eine Art je nach Verwendung etwas anderes zeigt, lässt sich die Marke am einzelnen Baustein setzen. Drei Vorlagen zeigten auf einen Kontakt-Abschnitt, den sie gar nicht hatten. Sie haben jetzt einen, mit Formular. Außerdem tragen alle zwanzig Vorlagen die kleine einordnende Zeile über der Hauptüberschrift, die es seit heute gibt: „Aus der Werkstatt", „Ambulante Pflege", „Sicherheit und Objektschutz". Zwei neue Prüfungen halten beides fest, damit keine Vorlage künftig mit einem Verweis ins Leere ausgeliefert wird.
- TaktNeu
Fertige Kombinationen und vier Fragen an die eigene Seite
Zwei Dinge im Website-Baukasten. Erstens: der Marken-Bereich bot Farbpalette, Schriftpaar und Abstände einzeln an. Wer eine Seite anfängt, musste also drei Entscheidungen treffen, bevor überhaupt etwas zusammenpasste, und sah nirgends, was zusammengehört. Jetzt stehen fünf fertige Kombinationen ganz oben: Handfest für Handwerk, Bau und Reinigung. Redaktionell für Beratung, Pflege und Vereine. Warm und natürlich für Floristik und Gastronomie. Edel und dunkel für Fotografie und Studio. Frisch und freundlich für Salon, Kita und Sport. Ein Klick setzt Farben, Schriften, Abstände und Rundung zusammen, und danach lässt sich weiterhin alles einzeln ändern. Der Name auf jeder Kachel steht in der Schrift, die sie setzt, damit man den Unterschied sieht statt ihn zu erraten. Zweitens ein zweiter Prüfer neben dem für Barrierefreiheit. Er beurteilt ausdrücklich nicht, ob eine Seite schön ist, sondern stellt vier Fragen, die man abzählen kann: Gibt es einen Weg, den Betrieb zu erreichen? Sagt eine Schaltfläche dem Besucher, was er als Nächstes tun soll? Unterscheiden sich Überschriften und Fließtext in der Schrift oder nur in der Größe? Gibt es die kleine einordnende Zeile über einer Überschrift? Eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zählt als Erreichbarkeit, ein gewöhnlicher Verweis nicht, und eine Schaltfläche ohne hinterlegtes Ziel zählt nicht als Aufruf. Bei einer fast leeren Seite hält er den Mund; erst ab drei Bausteinen sagt er etwas.
- RemoBehoben
Wer „München" eintippte, fand keinen Mietspiegel
In der Schnell-Bewertung und im Vergleichswert von Remo blendet ein Mietspiegel-Anker ein, was in der jeweiligen Stadt üblich ist. Die hinterlegte Liste trug vier Städtenamen in der Behelfsschreibung ohne Umlaute, und verglichen wurde Buchstabe für Buchstabe. Wer also München, Köln, Düsseldorf oder Nürnberg richtig schrieb, bekam schlicht keinen Treffer und stand ohne Anker da. Vier der größten Städte des Landes. Behoben ist beides: die Namen sind richtig geschrieben, und der Vergleich zieht jetzt beide Schreibungen zusammen. Nur die Liste zu ändern hätte den Fehler bloss umgedreht, denn dann hätte niemand mehr etwas gefunden, der die Behelfsschreibung eintippt. Aufgefallen ist es nebenbei, beim Durchgehen der Wörter, die unsere Rechtschreibprüfung gar nicht kennt. Derselbe Durchgang hat in dieser Runde rund 550 weitere Textstellen berichtigt, unter anderem im Auftragsverarbeitungsvertrag, der den Ort der Datenverarbeitung in der Behelfsschreibung nannte.
- TaktVerbessert
Tausend Stellen, an denen „ae" statt „ä" stand
Deutsche Texte gehören mit echten Umlauten geschrieben, nicht mit ae, oe, ue. Dafür gibt es seit Monaten eine automatische Prüfung, und sie meldete zuverlässig grün. Heute haben wir nachgemessen, wie weit ihre Zusage überhaupt reicht: Sie kennt eine Liste von Wortstämmen und meldet nur, was darauf steht. Was nicht darauf steht, ist für sie nicht falsch, sondern gar nicht da. Ein Werkzeug, das seine eigene Lücke nicht zeigen kann, sieht von aussen aus wie eines ohne Lücke. Die Messung ergab rund 6.000 Stellen im gesamten Bestand, an denen ein deutsches Wort die falsche Schreibung trug — in Meldungstexten, Beschriftungen und Erklärungen. Ein erster Durchgang hat davon 1.405 berichtigt, quer durch Buchhaltung, Zeiterfassung, Lager und die Assistenten. Betroffen war nur Text, den Menschen lesen: kein einziger technischer Schlüssel, kein Kurzname und kein Vergleichswert wurde angefasst, und das haben wir Datei für Datei nachgesehen statt es anzunehmen. Ein Wort ist dabei zuerst falsch berichtigt worden, „vertrauenswürdig" wurde zu einem Wort, das es nicht gibt. Vier Stellen waren betroffen, alle repariert, und das Werkzeug entscheidet jetzt Buchstabe für Buchstabe statt Wort für Wort. Zwei Proben halten den Fall fest, damit er nicht zurückkommt.
- TaktNeu
Eine eigene Schrift für die kleine Zeile über der Überschrift
Bisher gab es im Website-Baukasten zwei Schriftrollen: eine für den Fließtext und eine für die Überschriften. Beim Vermessen redaktioneller Seiten gegen unseren Baukasten fiel auf, dass dort fast immer eine dritte im Spiel ist, und zwar an einer einzigen Stelle: der kleinen gesperrten Zeile über einer Überschrift. Sie trägt meist eine schmale Grotesk oder eine Schreibmaschinenschrift. Das ist der Unterschied zwischen „sieht redaktionell aus" und „ist es", denn die Zeile ordnet ein, statt zu rufen, und eine eigene Schrift sagt das ohne Farbe und ohne Größe. Es gibt jetzt ein drittes Feld unter „Erweitert" im Marken-Bereich. Bleibt es leer, ändert sich nichts: die Zeile übernimmt weiter die Fließtextschrift, und jede bestehende Seite sieht aus wie vorher. Bewusst kein stiller Rückgriff auf die Überschriftenschrift, denn der wäre in den Einstellungen nicht zu sehen und würde jede Seite umstellen, ohne dass jemand etwas eingestellt hat.
- TaktBehoben
Kein Baustein lädt mehr ungefragt bei einem Dritten
Gestern kam die Prüfung dazu, die anschlägt, sobald eine Seite etwas bei einem Dritten nachlädt. Sie las allerdings nur die Seiten selbst, nicht die Bausteine, aus denen Kundenseiten gebaut werden. Also genau das, was am häufigsten ausgeliefert wird. Jetzt liest sie den ganzen Bestand und kennt auch Bilder und eingebettete Rahmen, nicht nur Schriften und Skripte. Der erste Lauf über die erweiterte Fassung fand zwei Stellen. Der Video-Baustein hatte einen Klick vorgeschaltet, bevor YouTube geladen wird, holte das Vorschaubild aber sofort und ungefragt von einem YouTube-Server. Ein halber Schutz sieht aus wie ein ganzer. Das Vorschaubild ist jetzt ein eigenes Feld: entweder ein selbst hochgeladenes Bild oder ein neutraler Farbverlauf, und geladen wird erst nach dem Klick. Die zweite Stelle war ein Discord-Fenster in den Firmenseiten, das beim Öffnen der Seite Verbindung aufnahm; auch das liegt jetzt hinter einem Klick mit einem Hinweis, was dabei übertragen wird. Ausnahmen von der Prüfung gelten ab sofort für eine einzelne Zeile mit einer Begründung, nicht pauschal für einen Anbieter. Wer Discord an einer Stelle hinter einen Klick legt, hat damit nicht jeden künftigen Discord-Aufruf freigegeben.
- TaktNeu
Erklärkasten für den Lesefluss, und eine Seite lädt nicht mehr bei Google
Neuer Baustein „Erklärkasten": ein abgesetzter Kasten mitten im Text, der einen Fachbegriff erklärt, ohne den Faden zu unterbrechen. Für einen Pflegedienst ist das „Pflegegrad", für ein Bauunternehmen „VOB", für einen Umzugsbetrieb die Schätzung in Kubikmetern. Jedes Mal setzt ein Betrieb etwas voraus, was der Besucher nicht weiß. Der Kasten hat eine kleine Zeile darüber, den Begriff, die Erklärung und ein Feld für die Quelle. Gerade bei Pflegegraden und Förderungen ist die Quelle der Unterschied zwischen einer Auskunft und einer Behauptung. Er ist bewusst schmaler als ein Abschnitt und hat eine Linie an der linken Seite statt eines Rahmens ringsum, damit er sich als Einschaltung liest und nicht als neuer Abschnitt. Zweitens behoben: die Seite zur Aktien-Klassifizierung holte ihre Schriften direkt von Google. Damit ging bei jedem Besuch die Adresse des Besuchers dorthin, ungefragt. Die Schriften liegen jetzt auf unserem eigenen Server, so wie überall sonst; sichtbar ändert sich nichts. Eine neue Prüfung schlägt künftig an, sobald irgendeine Seite wieder etwas bei einem Dritten nachlädt.
- TaktNeu
Website-Editor: redaktioneller Auftritt, Etiketten-Zeile, Warnung bei zu kleiner Schrift
Unter „Abstand und Rundung" gibt es eine vierte Wahl: „Redaktionell". Sie setzt scharfe Ecken und großzügige Abstände. Runde Ecken lesen sich wie eine App, scharfe wie gedrucktes Papier, und bis jetzt ließ sich das bei uns gar nicht einstellen — die kleinste Stufe fing bei sechs Pixeln an. Dabei kam heraus, dass der Regler für die Ecken ohnehin nur zur Hälfte angeschlossen war: zwölf Stellen im Seitenaufbau setzten einen festen Wert und übergingen die Einstellung. Wer den Regler verstellte, sah einen Teil der Seite folgen und einen Teil nicht. Alle zwölf hören jetzt darauf. Neu ist außerdem eine Etiketten-Zeile über der Hauptüberschrift: klein, gesperrt, in Großbuchstaben, für Zeilen wie „Seit 1998 im Landkreis". Und die Prüfung der Barrierefreiheit misst ab sofort die Schriftgröße direkt an der Seite, wie sie im Browser ankommt. Sie meldet jede Stelle, die unter zwölf Pixeln landet, und man springt von dort direkt zum Baustein. Text in Grafiken wird dabei richtig umgerechnet, denn dort steht die Größe in den Koordinaten der Zeichnung und nicht in Bildschirmpunkten. Zuletzt eine Nachbesserung an der Farbpalette „Rustikal & Natur": der gedämpfte Text lag knapp unter der Schwelle, ab der man ihn zuverlässig liest, und ist jetzt eine Nuance dunkler.
- TaktNeu
Website-Editor: räumliche Bühne ohne Datei, Bedienung ganz ohne Maus
Neuer Baustein „Raumbild": eine räumliche, langsam bewegte Bühne, über der Überschrift und Unterzeile stehen. Sie braucht nichts. Kein 3D-Modell, kein Foto, keinen fremden Dienst. Sie nimmt einfach die Farben der Website und macht daraus Tiefe. Das war der Punkt: den bisherigen 3D-Baustein konnte nur nutzen, wer eine fertige Modelldatei hat, und ein Dachdecker, ein Pflegedienst oder ein Umzugsbetrieb hat keine. Drei Stimmungen stehen zur Wahl, ruhig mit einem schwebenden Kern, weit mit einer feinen Punktwolke oder technisch als Drahtgeflecht. Die Bühne lädt erst, wenn sie in den Blick kommt, und steht still, wenn im Betriebssystem „Bewegung reduzieren" eingestellt ist. Seiten ohne diesen Baustein laden nichts davon. Zweitens lässt sich der Editor jetzt vollständig ohne Maus bedienen: mit Alt und den Pfeiltasten wandert man durch die Bausteine, mit Alt, Umschalt und Pfeil verschiebt man den gewählten, die Schrägstrich-Taste fügt einen neuen ein, Entfernen löscht, Escape hebt die Auswahl auf, und Strg mit Z nimmt jeden Schritt zurück. Nach dem Löschen bleibt die Auswahl auf dem Baustein, der nachrückt, damit man nicht wieder von vorn anfangen muss. In einem Textfeld behalten alle diese Tasten ihre gewohnte Bedeutung.
- TaktNeu
Website-Editor: Rückgängig für alles
Bisher liess sich im Studio nur ein gelöschter Baustein zurückholen. Eine überschriebene Überschrift, eine verschobene Reihenfolge, eine geänderte Markenfarbe waren endgültig. Ab sofort geht jede Änderung zurück, bis zu fünfzig Schritte weit: mit Strg und Z, mit zwei Pfeilen in der Leiste oben oder über die Befehlssuche. Vorwärts genauso. Die beiden Knöpfe stehen immer da, auch wenn es gerade nichts zurückzunehmen gibt, dann abgeblendet. Ein Knopf, der erst auftaucht, wenn man ihn braucht, wird nicht gefunden, wenn man ihn braucht. Bausteine, Marke und Sucheinstellungen liegen in einer gemeinsamen Zeitleiste: wer die Farbe ändert, dann einen Baustein verschiebt und einmal zurückgeht, nimmt das Verschieben zurück und nicht die Farbe. Eine Seite zu öffnen oder zu wechseln zählt nicht als Änderung, das ist ein Ortswechsel. Und wer gerade in einem Textfeld schreibt, bekommt mit Strg und Z weiterhin die einzelnen Buchstaben zurück, so wie überall sonst. Nebenbei behoben: die Adresse des Studios ohne Zusatz führte ins Leere statt zum Einstieg.
- TaktNeu
Website-Editor: Seite mitnehmen, echte Handy-Vorschau
Wer im Studio eine Seite baut, kann sie jetzt mitnehmen. Eine einzelne Seite kommt als fertige HTML-Datei, mehrere Seiten oder mehrere Sprachen als Archiv mit sauberer Ordnerstruktur. Alles Nötige steckt darin: die Gestaltung, die Bilder, die Verweise zwischen den Seiten. Die Datei läuft ohne Netz, ohne Konto und ohne Tarev, auch per Doppelklick vom Schreibtisch aus. Was der Editor selbst dazutut, bleibt draussen. Formulare, die ohne Server ohnehin ins Leere liefen, sind sichtbar stillgelegt statt heimlich kaputt. Nach dem Sichern steht da, was drin ist: Größe, Anzahl der Elemente, eingebettete Bilder, verbundene Verweise, und offen benannt, was fehlt, etwa ein Verweis auf eine nicht mitgenommene Seite oder eine noch nicht übersetzte Fassung. Die Vorschau für Handy und Tablet zeigt ab sofort dieselbe Datei in einem echten Fenster in Gerätebreite. Vorher wurde die Arbeitsfläche nur schmal gezeichnet: die Regeln für kleine Bildschirme richten sich nach dem Fenster, nicht nach dem Ausschnitt, und griffen deshalb nicht. Eine Seite konnte in der Vorschau tadellos aussehen und auf dem Telefon brechen. Und Bausteine lassen sich jetzt mit der Tastatur auswählen, mit Alt und den Pfeiltasten vor und zurück, mit Escape wieder los. Bisher ging das ausschließlich mit der Maus.
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Weiße Schrift auf heller Fläche, an vier Stellen behoben
Der blaue Signalton der dunklen Ansicht war so hell, dass weiße Schrift darauf kaum noch lesbar war: gemessen 2,7 zu 1, vorgeschrieben sind 4,5. Betroffen war jeder Knopf, jede Kachel und jeder Hinweis, der die Signalfarbe als Fläche nutzt. Dieselbe Ursache lag bei Remo (Grün) und Vita (Rosé) vor. Alle vier Farben sind jetzt so weit abgedunkelt, dass sie die Vorgabe erfüllen, und zwar ohne ihren Charakter zu verlieren: aus 2,7 wurden 5,2. Gefunden hat das keine Rückmeldung, sondern eine erweiterte Prüfung. Die alte Fassung las nur zwei der sechs Farbwelten und meldete für die anderen vier zuverlässig „sauber", auch während eine Seite mit 2,7 im Netz stand. Sie liest jetzt alle acht und prüft damit rund viermal so viele Farbpaare wie zuvor.
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Website-Editor: ohne Konto loslegen, 40 neue Bausteine
Wer eine Website bauen will, braucht dafür kein Konto mehr. Unter „Studio" lässt sich aus sechzehn Vorlagen oder ganz leer beginnen; der Entwurf liegt im eigenen Browser, sichert sich von selbst und übersteht das Schließen des Fensters. Bilder, mehrere Seiten und das Verschieben, Verdoppeln oder Löschen von Bausteinen gehen genauso — ein versehentlich gelöschter Baustein lässt sich zurückholen. Wer später ein Konto anlegt, übernimmt den Entwurf mit einem Klick, samt Bildern. Was ohne Konto nicht möglich ist, sagt der Editor jetzt offen und nennt den Weg dorthin, statt stillschweigend zu scheitern. Dazu vierzig neue Bausteine: Speisekarte mit den vorgeschriebenen Angaben zu Zusatzstoffen, Veranstaltungen, die von selbst verschwinden, wenn sie vorbei sind, Standorte, Diagramme, Bilder mit anklickbaren Punkten, eine klebende Kontaktleiste fürs Handy, ein Glossar, ein kleiner Berater — und eine Erklärung zur Barrierefreiheit, die auf fehlende Pflichtangaben hinweist, statt sie zu verschweigen.
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Drei Fehler behoben, die man nicht sehen konnte
Beim Umbau der öffentlichen Seiten sind drei Dinge aufgefallen, die nie jemand gemeldet hat, weil nichts sichtbar kaputt war. Erstens rollte der Seiteninhalt nicht im Fenster, sondern in einem eigenen Behälter darin, und dadurch klappte auf dem Handy die Adressleiste beim Scrollen nicht ein, und unsere eigene Messung, wie weit Besucher kommen, hat nie einen Wert geliefert. Zweitens brach das Skript, das die App für den Offline-Betrieb einrichtet, in seiner ersten Zeile ab; es lief seit Monaten nicht. Drittens wurde eingebettetes CSS an einigen Stellen verändert ausgeliefert, sodass einzelne Regeln wirkungslos blieben und betroffene Seiten doppelt aufgebaut wurden. Alle drei sind behoben, für den dritten Fall läuft ab sofort eine automatische Prüfung mit.
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Startseite nach dem Arbeitstag geordnet
Die Kacheln auf der Startseite standen in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind — elf gleichrangige Karten ohne Gliederung. Sie stehen jetzt unter drei Überschriften: Meine Arbeit, Mein Tag, Mein Team. Der mitlaufende Aktivitäts-Strom ist von der Startseite verschwunden; den vollständigen Verlauf gibt es weiterhin unter „Aktivität", dort jetzt nach Tagen gruppiert mit „Heute", „Gestern" und ausgeschriebenem Datum.
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Doppelklick auf „Teilen" und „Gelesen" erzeugte einen Fehler
Wer ein Dokument zweimal schnell hintereinander freigab oder eine Lesebestätigung doppelt anklickte, bekam eine Fehlermeldung — obwohl die Aktion inhaltlich richtig war und beim ersten Klick bereits gewirkt hatte. Beide Stellen erkennen den Doppelklick jetzt und geben den bestehenden Eintrag zurück. Beim Teilen wird zusätzlich der gewählte Zugriffsmodus übernommen.
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Gepflegte Inhalte blieben unter Last unsichtbar
Bei vielen gleichzeitigen Aufrufen zeigte der Blumenladen kurzzeitig wieder die ursprünglichen Standardtexte statt der im Admin gepflegten Inhalte — ohne Fehlermeldung, deshalb fiel es nie auf. Grund war eine Schutzgrenze, die bei starkem Andrang griff. Die Seite merkt sich den Inhalt jetzt für wenige Sekunden und behält bei einer Störung den zuletzt geladenen Stand, statt auf die Standardtexte zurückzufallen. Gemessen: von 64 abgewiesenen Anfragen je Durchlauf auf null.
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Fünf Seiten des Blumenladens fehlten in der Sitemap
Kurse, Gutscheine, Grußkarten, Firmenkunden und die Frischegarantie waren für Suchmaschinen nur über interne Links auffindbar. Sie stehen jetzt in der Sitemap. Dazu behoben: Die Lieferseite für Kröllwitz war als einzige der zehn nicht erreichbar — ihre Adresse trug einen Umlaut, den die Seitenzuordnung nicht auflösen konnte.
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Der Menüeintrag „Aktivitäten" führte ins Leere
In der Schnellsuche stand die Adresse mit Umlaut, der Ordner ohne. Wer den Eintrag traf, landete auf einer Seite, die es nicht gibt. Aufgefallen ist es erst durch eine Prüfung in der Gegenrichtung: Bisher wurde gefragt, welche Seite keinen Weg zu sich hat — jetzt auch, welcher Weg zu keiner Seite führt.
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Nach jedem Deploy wird jede öffentliche Seite einmal aufgerufen
Bisher prüfte der Rauchtest elf technische Adressen und keine einzige Seite. Eine Seite, die nicht mehr antwortet, fiel deshalb nur zufällig auf. Jetzt werden alle rund 420 öffentlich erreichbaren Adressen abgerufen, dazu die Einträge aus der Sitemap — damit auch die Seiten, deren Adresse aus Daten entsteht. Alles ab einem Serverfehler und jede unerwartete Nichtgefunden-Antwort wird gemeldet.
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Die Sitemap und die Lebenslagen-Seiten antworten wieder
Ein Datenmodul war versehentlich als reines Browser-Modul gekennzeichnet. Auf dem Server kam seine Liste dadurch nur als Platzhalter an, und jeder Zugriff darauf brach ab. Betroffen waren zwei Stellen: die Sitemap, über die Suchmaschinen alle Unterseiten finden, und jede Detailseite der Lebenslagen. Beide antworteten mit einem Serverfehler. Gefunden beim Lesen des Container-Protokolls nach einem Deploy — weder Typprüfung noch Tests sehen so etwas, weil der Fehler erst beim Ausliefern entsteht.
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Der Ladenname steht nur noch einmal im Browser-Tab
Im Tab stand bei vielen Seiten „Impressum | Pusteblume Halle | Pusteblume Halle". Der Name wird ohnehin automatisch angehängt, und 21 Seiten trugen ihn zusätzlich selbst. Das ist mehr als eine Schönheitsfrage: Suchmaschinen kürzen lange Titel von hinten und schneiden damit genau den Teil ab, der die Seite von den anderen unterscheidet.
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Das Widerrufsformular sieht jetzt aus wie ein Formular
Das amtliche Muster zum Widerruf stand als gewöhnlicher Absatz zwischen den übrigen Rechtstexten. Wer es ausfüllen wollte, sah nicht, wo es anfängt und wo er schreiben soll. Jetzt steht es gerahmt, und überall dort, wo etwas einzutragen ist, liegt eine sichtbare Schreiblinie. Der Wortlaut bleibt unverändert: Es ist der amtliche Mustertext, und wer daran formuliert, verliert dessen Schutzwirkung. Auch die Sternchen bleiben stehen, denn sie sind keine Lücke, sondern eine Wahlmöglichkeit mit eigener Erklärung am Fuß.
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Beim Bestellen lässt sich mehr antippen statt tippen
Zwei Felder im Bestellformular waren reiner Freitext: „Für wen ist der Strauß?" und die Sonderwünsche. Beide haben jetzt Vorschläge zum Antippen. Bei „Für wen" sechs übliche Antworten, bei den Sonderwünschen die häufigsten echten Einschränkungen wie „Keine Lilien" oder „Bitte vorher anrufen". Die Sonderwünsche hängen sich aneinander, denn wer keine Lilien möchte, möchte oft auch, dass vorher angerufen wird. Getippt werden kann weiterhin alles: eine Liste kennt nur, was jemand vorher aufgeschrieben hat, und „für meine Nachbarin, die die Katze gehütet hat" steht in keiner.
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Die Galerie springt jetzt zu den drei Bereichen
Die Foto-Galerie des Blumenladens zeigt knapp hundert Bilder in drei Bereichen: Sträuße, Trauerfloristik und Mehr aus dem Laden. Die Ordnung war da, aber nur wer bis dorthin scrollte, sah sie. Jetzt steht oben eine Leiste, die direkt hinspringt. Die Anzahl steht dabei, also „Trauerfloristik 31", damit vor dem Klick klar ist, was einen erwartet.
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Die Kacheln beim Schnellkauf stehen jetzt auf einer Linie
Im Schnellkauf-Fenster waren die Kacheln für die Größe deutlich höher als die für das Lieferdatum, weil die einen zwei Zeilen tragen und die anderen eine. Untereinander sprang das sichtbar. Gemessen am Telefon waren es 69 gegen 48 Bildpunkte. Beide haben jetzt dieselbe Höhe. Dasselbe galt für die Strauß-Karten im Shop: Ein langer Name brauchte zwei Zeilen und machte die ganze Reihe höher. Name und Kurzbeschreibung bekommen jetzt festen Platz, damit alle Karten gleich hoch bleiben, egal wie der Strauß heißt.
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Zwei Symbole führten ins Leere und sind jetzt ausgeblendet
Im Fuß und im Kontaktbereich des Blumenladens standen Verweise zu Instagram und Facebook. Beide führten auf eine Seite, die es nicht gibt: „Profile ist nicht verfügbar" beim einen, „Dieser Inhalt ist momentan nicht verfügbar" beim anderen. Wir hatten das zunächst nur beim einen bestätigt, weil beide Netze auf eine technische Anfrage hin mit einem Erfolg antworten, auch wenn das Konto gar nicht existiert. Erst der Blick mit einem echten Browser zeigte es. Ein Symbol, das dorthin führt, sieht aus wie ein aufgegebener Laden, deshalb erscheinen die beiden vorerst nicht mehr. Sobald die richtigen Adressen hinterlegt sind, sind sie wieder da.
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Überschriften tragen keinen Schlusspunkt mehr
Auf den Seiten des Blumenladens endete fast jede Überschrift mit einem Punkt. Das ist keine Kleinigkeit des Geschmacks, sondern eine Regel: Überschriften bekommen im Deutschen keinen Schlusspunkt. Aufgefallen war es in einer Rückmeldung, die den Punkt neunmal nannte. Nachgezählt waren es 68 Überschriften auf 34 Seiten, und im Quelltext 123. Alle bereinigt, auch in den dreizehn übrigen Sprachen, sonst stünde der Punkt dort weiter. Nur der letzte fällt weg: aus „Folg uns. Bleib auf dem Laufenden." wird „Folg uns. Bleib auf dem Laufenden", denn der Punkt in der Mitte trennt zwei Sätze.
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Der Anrufknopf auf der Trauerseite ist wieder lesbar
Im Hinweisfeld ganz oben auf der Trauerseite stand die Telefonnummer weiß auf weiß, also unsichtbar. Behoben war das schon viermal, und viermal kam es zurück. Der Grund lag im Aufbau: die Fläche eines Knopfes und seine Schriftfarbe wurden an getrennten Stellen festgelegt, und griff die eine ohne die andere, war der Knopf leer. Beides steht jetzt untrennbar zusammen, und eine Prüfung meldet, wenn jemand sie wieder auseinanderzieht.
- PlattformBehoben
Hundert Stellen bekamen eine Farbe, die es gar nicht gab
Farben werden bei uns nicht überall einzeln eingetragen, sondern über Namen abgerufen, so lässt sich das ganze Aussehen an einer Stelle steuern. Ruft eine Stelle einen Namen ab, den es nicht gibt, beschwert sich nichts: die Farbe fällt einfach weg. Ein Feld bleibt dann durchsichtig statt hell, eine Warnschrift schwarz statt rot. Eine neue Prüfung hält jetzt jeden abgerufenen Namen gegen die tatsächlich vorhandenen und fand hundert solcher Stellen. Sichtbar wurde das unter anderem beim Passwortfeld der Paar-App, das gar keinen Hintergrund hatte, und bei einem Auswertungs-Diagramm, dessen fünftes Segment ungefärbt blieb.
- PlattformBehoben
Die Startseite verspricht keine Lieferung mehr, die es nicht gibt
Ganz oben auf der Seite des Blumenladens stand „Deutschlandweit per DHL". Vier Absätze tiefer stand, dass der deutschlandweite Versand erst in Vorbereitung ist. Wer beides las, wusste am Ende nicht, ob er von auswärts bestellen kann, und wer das nicht weiß, bestellt nicht. Der Grund war kein Textfehler: dieselbe Einstellung gab es an zwei Stellen, und ausgerechnet die, an der jemand sorgfältig „noch nicht" eingetragen hatte, hatte keine Wirkung. Jetzt steht dort nur noch, was auch wirklich geht: Lieferung in Halle und Umgebung.
- TaktBehoben
Listen lassen sich jetzt ohne Maus bedienen
In siebzehn Listen ließ sich eine Zeile anklicken, um den Datensatz zu öffnen — mit der Tastatur ging das nicht. Wer keine Maus benutzt, kam an eine Reisekostenabrechnung oder eine Retoure schlicht nicht heran, weil der Zeilenklick der einzige Weg dorthin war. Jetzt lässt sich jede dieser Zeilen antippen und mit der Eingabetaste öffnen. Das ist die grundlegendste Anforderung der Barrierefreiheits-Richtlinie, und sie war bei uns offen.
- TaktVerbessert
Schrift, Knöpfe und Tabellen sind besser lesbar geworden
Die graue Nebenschrift war auf getönten Flächen zu blass — auf weißem Grund reichte sie, auf hellblauen oder rosafarbenen Kästen nicht. Sie ist jetzt etwas dunkler und hält überall den geforderten Abstand, ohne dass die Abstufung zur Hauptschrift verlorengeht. Außerdem sind rund 160 kleine Schaltflächen auf eine Größe gebracht worden, die sich am Telefon zuverlässig treffen lässt, und die Kopfzeilen von 127 Tabellen sagen Vorleseprogrammen jetzt ausdrücklich, zu welcher Spalte eine Zahl gehört. Beim Tabben durch lange Listen verschwindet der Fokus nicht mehr unter der oberen Leiste.
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Das Tab-Symbol bleibt jetzt dasselbe
Beim Blättern durch die Seiten des Blumenladens wechselte das kleine Bild im Browser-Tab scheinbar zufällig. Der Grund war keine Störung, sondern eine Liste: Dort standen zwei verschiedene Grafiken nebeneinander, und der Browser suchte sich je nach Fenstergröße und Zwischenspeicher eine davon aus. Jetzt steht dort nur noch eine.
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Der Blumenladen-Shop spricht jetzt vierzehn Sprachen — auch in den Ecken
Wer die Seite auf Englisch, Arabisch oder Vietnamesisch stellt, bekam bisher an vielen Stellen weiter Deutsch zu sehen: in der Fußzeile, in der Vertrauensleiste, bei den Anlässen und den Startseiten-Bausteinen. Diese Reste sind jetzt in allen dreizehn Fremdsprachen ersetzt. Dazu ein Verzeichnis der Fachwörter, damit dieselbe Blume in jeder Sprache gleich heißt und nicht je nach Seite anders. Namen von Sträußen bleiben bewusst unübersetzt — die heißen im Laden auch so.
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Das ausgelieferte Paket ist um ein Drittel kleiner — und enthält keine Werkzeuge mehr
Im fertigen Programmpaket lagen bisher auch die Werkzeuge mit, die nur beim Entwickeln gebraucht werden. Das ist unnötiger Ballast und vergrößert die Fläche, auf der etwas angreifbar sein kann. Jetzt fliegen sie beim Bauen raus: 934 Pakete vorher, 501 nachher. Zusammen mit sechs geflickten Bausteinen sank die Zahl der gemeldeten Schwachstellen von 28 auf 22, die einzige kritische ist weg. Nachgesehen haben wir im laufenden Betrieb, nicht nur im Bauprotokoll.
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Eine Prüfung, die nicht mehr „grün" sagen kann, wenn sie nichts geprüft hat
Zweimal hintereinander hatten wir eine bestandene Prüfung gemeldet, die keine war: Der Befehl schickte sein Ergebnis durch eine Weiterleitung, und die meldete immer Erfolg — unabhängig davon, was davor passiert war. Aufgefallen ist es erst, als derselbe Lauf ohne Weiterleitung 65 Fehler zeigte. Jetzt schreibt jeder Prüfschritt sein Ergebnis in eine eigene Datei, und der Erfolgscode kommt unverfälscht durch. Dazu prüft der Rechner vor jedem Speichern selbst mit, ob deutsche Texte echte Umlaute haben und ob Übersetzungen fehlen.